Schülerselbstätigkeit
... handlungsorientierter Unterricht...
Nichts als Modeworte? Nichts als Trend, der vergeht ? Weit gefehlt, denn beide
Bestrebungen haben "antike" Tradition : Dass der Schüler letztlich nur das
lernt, was er selbst lernt, was er sich selbst angeeignet hat, das wissen
Schülerbegleiter (Pädagogen) seit alters her. Und dass es beim Lernen nicht einseitig um
bloße Wissensaneignung und um reinen Kopfbalast geht, ist auch schon in der Antike den
Lehrern bewußt gewesen: der gesunde Geist, der im gesunden Körper wohnt und die septem
artes, zu denen auch künstlerisches Tun und Gymnastik zählte.
Warum dann heute so kontrovers? Weil eben Schule in Deutschland (wo anders sicher auch,
aber da bin ich nicht so informiert) eine Institution ist, die dazu neigt, alles Lernen
auf abfragbares Wissen, das mit richtig und falsch klassifiziert werden kann, zu
reduzieren , wodurch praktische Prozesse immer mehr ausgeblendet werden. Zudem ist Schule
ein Refugium für Lehrer, die Angst vor der "wilden Realität da draußen Hben (die
pädagogische Provinz) . Dann kommt noch hinzu, dass schulisches Lernen sich aufgrund er
hohen Komplexität und des hohen Technickniveaus zusehends vom praktischen beruflichen Tun
entfernt.
Texte zu verschiedenen Aspekten der Unterrichtsmethodik: